Über mich und meine Arbeit

Das Foto oben entstand bei meiner Arbeit als Pferdepfleger auf einem Reiterhof im Berchtesgadener Land. Bambino ist ein Andalusierhengst, vor dem sich die meisten Leute fürchteten. Ein Fotograf wollte das wunderschöne Tier fotografieren, traute sich aber nicht in das Paddock, weil Bambino als gefährlich galt. Er kam zu mir und fragte was er tun solle, da die Zäune im Bild stören würden und ich sagte zu ihm, er könne doch hineingehen. Da er sich nicht traute, ging ich mit ihm und zeigte ihm das wahre Gesicht des Hengstes. Bambino ist eines der liebenswertesten Pferde, die ich je kennengelernt habe. Die Fotos sind der Beweis.

Es ist alles nur eine Sache des Vertrauens. Vertraue ich dem Pferd, vertraut es auch mir – Gleiches gilt bei Unsicherheit oder Angst, das alles spürt das Pferd und spiegelt es wider.

Bei meiner Arbeit auf diesem Hof führte ich jeden Tag Pferde auf die Koppel und merkte, dass Pferde, die mit anderen Menschen Probleme hatten, bei mir total ruhig und brav waren. Sie gaben mir zu verstehen, dass ich es richtig machte.

Bei tierärztlichen Behandlungen wurde ich auch oft um Hilfe gebeten, weil die Pferde bei mir ruhig blieben, obwohl ich nichts tat – ist weniger mehr?

Schon als kleines Kind faszinierte mich das Wesen Pferd, und im Laufe meines Lebens lernte ich sehr viel von diesen Tieren. Sie wollen verstanden werden, sind liebes- und harmoniebedürftig.

Sie sind keine Sportgeräte mit denen man einen knallharten Monolog führen sollte, ein Dialog wäre eher gefragt.

Mein Ziel ist es Mensch und Pferd in Einklang zu bringen

Lebewesen kann man nicht besitzen aber ihre Freundschaft gewinnen und das geht nur auf Vertrauensbasis.

Wenn Sie ein Problem mit Ihrem Pferd haben, entweder weil es Angst hat vor dem Tierarzt, Hufschmied oder Wasserschlauch oder aber es will irgendwo nicht hingehen, melden Sie sich bei mir — ich kann Ihnen helfen.

»Keine Gewalt!
Gewalt erzeugt Gegengewalt
und nährt Misstrauen und Angst,
Gewaltanwendung ist immer
ein Ausdruck von Angst.«